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| Volksfestradtour fiel förmlich ins Wasser |
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| Geschrieben von: Georg Hecht |
| Sonntag, den 03. Juli 2011 um 19:49 Uhr |
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Bei 10 Grad und Schnürlregen radelten nur die Harten
Die 29. Volksfestradtour werden die Mitterdorfer Radler schnell abhaken. Dauerregen und Temperaturen von nur 10 Grad ließen die Teilnehmerzahlen diesmal enorm schrumpfen. Ganze 108 Radler und Radlerinnen schwangen sich in die Sättel und es hätte ganz trüb ausgeschaut, wenn nicht die "Klosterer" aus Strahlfeld so hoch motiviert gewesen wären. Doch die Volksfestkönigin und Bürgermeister Franz Reichold standen pünktlich um 7:30 Uhr auf der Matte um die wenigen Unentwegten auf die Stecken zu schicken. . Die unentwegten Strahlfelder Doch dann rollte erst gruppenweise der Strahlfelder Radelexpress ein und die Anmeldungszahlen schnellten enorm noch oben. Es ist schon bewundernswert, wie die Dorfgemeinschaft Strahlfeld zusammenhält. Die Strahlfelder ließen ihren "Fritz" und ihren Vorstand Christian Mayer nicht hängen und rollten auch bei strömendem Regen von Strahlfeld herunter zum Start beim Festzelt. Ganze Familiengruppen waren mit dabei und die jüngste Strahlfelderin war 8 Jahre und auch ein 56-jähriger spannte bei diesem "Sauwetter" noch seinen Drahtesel ein. Ja und sogar japanische Unterstützung hatte die Gruppe aus Strahlfeld dabei.
Gesichtspeeling diesmal gratis Die 40 bzw. 25 km Strecken waren von der Radabteilung bestens ausgeschildert, ein Verfahren war eigentlich nicht möglich, es sei denn, man stecke den Kopf wegen dem starken Regen so tief ein, daß man ein Schild übersah. Ja, wenn man als Berichterstatter selbst im Sattel saß, kann man mit den Radlern mitfühlen. 10,5 Grad Temperatur zeigte der Tacho an, die sich dann bei der Rückfahrt auf sage und schreibe noch auf 10,8 Grad erhöhte. Da hieß es nur noch Augen zu und durch. Halt, die Augen mußte man schon offen lassen um die Schilder zu sehen. Aber von der schönen Landschaft bekam man dieses Jahr wenig mit. Bei der Fahrt Richtung Brotzeitstation in Penting schob ja der Wind noch von hinten an. Aber auf dem Rückweg bekam die Gesichtshaut ein Gratispeeling, so peitschte der Gegenwind den Regen ins Gesicht.
Da waren die Radler schon dankbar, als die Helfer der SpVgg Mitterdorf bei der Brotzeitstation am Gasthaus Luger in Penting nicht kalte sondern angewärmte Getränke reichten. Lange aufhalten wollte sich sowieso keiner, denn wer steht, der friert, wenn man bei diesen Temperaturen bis auf die Haut naß ist. So war es auch nicht verwunderlich, daß wenige beim Festzelt einrollten, sondern sich gleich eine heiße Dusche gönnten. Es ist durchaus möglich, daß in manchen Strahlfelder Haushalt daß Warmwasser knapp wurde, wenn längeres Familienduschen angesagt war. Und bei der Brotzeitstation ging das Gerücht um:" Hoffentlich bricht in Strahlfeld keiner ein, da kaum mehr jemand zu Hause ist". Doch zur Siegerehrung zeigten die "Klosterer" frisch geduscht, aufgewärmt und bester Stimmung schon wieder Präsenz im Festzelt.
Ja, sie sind zu bewundern, die Strahlfelder, daß sie bei diesen widrigen Wetterbedingungen tollen Gemeinschaftsgeist bewiesen haben. Zu Recht gebührt ihnen nicht nur der 1. Pokal sondern auch der Bürgermeister-Cup, den sie nach dreimaligen Gewinn behalten dürfen. Besonders anzuerkennen ist, daß die Strahlfelder für An - und Abreise nochmals 15 km bei diesen Bedingungen draufgepackt haben. - Respekt ! Radler-Boss Hans Preis konnte bei der Siegerehrung einen eindeutigen Gewinner bekanntgeben, die Strahlfelder. Preis dankte allen Startern besonders der großen Gruppe aus Strahlfeld für ihr Dabeisein. Bürgermeister und Volksfestkönig gratulierten den Pokalgewinnern. Franz Reichold verband mit dem Dank an den Ausrichter und die freiwilligen Helfer die Zusage für die 30. Jubiläumsvolksfestradtour 2012 einen neuen Wanderpokal zu stiften. Die teilnehmerstärksten Gruppen:
Starter im Jahr 2011 79 Personen 25 km Strecke 29 Personen 40 km Strecke |








